Fahrzeugcheck und Bestandskontrolle

Wer im Rettungsdienst arbeitet kennt das Problem. Man übernimmt ein Einsatzfahrzeug und immer wieder stimmt irgendetwas nicht. Nicht selten stellt man den Fehler erst im Notfalleinsatz fest und es kommt zu kritischen Situationen bei der Patientenversorgung.

Oft sind Unmut und Streit im Kollegium die Folge.

Auf einem Rettungswagen fahren zwischen 1000 und 2000 Einzelteile mit. Es stellt eine große Herausforderung dar, zu Dienstbeginn zu entscheiden ob denn alle wichtigen Teile dabei sind und ob das Fahrzeug einsatzklar ist.

Dennoch gilt der Fahrzeugcheck und das Auffüllen von Material als trivial und das Thema findet wenig Beachtung in der Ausbildung.

Aus der Not heraus werden undurchdachte Dienst- und Arbeitsanweisungen definiert, die zum Teil eine unerträgliche Gängelei für den Mitarbeiter darstellen oder zumindest deren Zeit verschwenden.

Fahrzeugcheck und Bestandskontrolle werden so zu Reizthemen, mit denen sich niemand länger als nötig beschäftigen möchte.

Dabei ist es eigentlich einfach. Wer ein paar Grundregeln beachtet, hat mit wenigen Blicken und Handgriffen immer alles unter Kontrolle. Versprochen!

Regel Nr. 1 „Der Teufel ist ein Eichhörnchen.“

eine nicht ganz ernst gemeinte Quelle

https://squirrelsnutbutter.com/