Hämorrhagischer Schock Teil 3

Das Epos geht weiter.

Im vorläufig letzten Teil unserer Serie, erfahren wir einiges über das Superkolloid ‚Blut‘.

Welche der sogenannten Blutprodukte lassen sich präklinisch einsetzten? Was wäre sinnvoll und was ist praktikabel.

Es kommt sogar zu einem kurzen Wiedersehen mit dem Heidelberger Medical Intervention Car.

Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Blutprodukt

Medienempfehlung

Medical Stuff – ein amerikanischer Podcast der von zwei Paramedics gehostet wird

https://medicalstuff.simplecast.com/episodes/corona-virus-MB6O36Nb

Hämorrhagischer Schock Teil 2

Bei der Versorgung des hämorrhagischen Schocks macht wie immer ein strukturiertes Vorgehen Sinn.

Das XABC ist ein bewährtes und schnelles Schema.

Aber Moment mal, wer oder was ist X? Oder geht es hier um die Ex?

Diese und weitere Fragen klären wir in dieser Episode und dabei, wer hätte das gedacht, stoßen wir nach über zwanzig Folgen auf universelle Wahrheiten.

  • Die Diagnose ist oft nicht einfach sondern ein Puzzle.
  • Einzelwerte führen meist nicht zum Ziel.
  • Der „One Size Fits All“ Approach funktioniert ganz ganz selten.
  • Lösbare Probleme zügig lösen und dann schauen das man vom Acker kommt.

Quellen

Polytraumaleitlinie

https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/012-019.html

Medical Intervention Car Heidelberg

MIC

Heute berichten wir in unserer 5. Folge über das „Interdisziplinäre Heidelberger Notfallsymposium“ der Uniklinik Heidelberg, das am 19.01.2019 stattfand. Das Symposium, ausgerichtet durch die Sektion Notfallmedizin der Klinik für Anästhesiologie, war als Kick-Off Veranstaltung für das Medical Intervention Car (kurz: MIC) gedacht.

Die These der Sektion Notfallmedizin: ‚Der Notarzt ist keine Eier legende Wollmilchsau.‘ Es kann also nicht erwartet werden, dass der Notarzt als präklinischer Allrounder komplexe Spezialtechniken beherrscht, die nur selten Anwendung finden.

 „Wir wollen sie am Einsatzort unterstützen.“ ist die Haltung des Teams um Prof. Dr. med. Erik Popp.

Das MIC soll immer dann, wenn die präklinische Versorgung an ihre Grenzen stößt, der Patient aber mit erweiterten Maßnahmen zu retten wäre, Material und vor allem zusätzliche Expertise an den Einsatzort bringen.

Das Angebot erstreckt sich von Blutprodukten über ein mCPR-Gerät, bis zu komplexen Interventionen, wie die Clamshell-Thorakotomie oder das REBOA-Verfahren.

Sektion Notfallmedizin, Klinik für Anästhesiologie, Uniklinik Heidelberg

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Notfallmedizin.8232.0.html

Interessantes Video mit John Hinds, ein tragischer Pionier in diesem Bereich.

Inhaltsverzeichnis Folge 5:

  • 00:00:58 – Einführung 
  • 00:02:14 – Interview Dr. Niko Schneider 
  • 00:07:12 – Überleitung Interview Hr. Ruhe (Volvo) 
  • 00:09:17 – Interview Hr. Ruhe 
  • 00:12:08 – Überleitung Vortrag Prof. Popp 
  • 00:14:55 – Vortrag Prof. Popp 
  • 00:37:06 – Diskussion des Konzeptes MIC