Verbrennung von A bis B

Brennend haben wir wieder auf Besuch gewartet, der uns feurige Infos geben kann. Und das bedeutet: Mark Schieren ist wieder zu Gast!

In den letzten Wochen und Monaten hatten wir immer wieder Themen gehabt, die um ein Thema sehr häufig kreisten: Verbrennung. Mark ist hierfür wiedermal ein toller Gesprächspartner. Die Klinik in Köln/Merheim an der er tätig ist, ist ein Zentrum für die Versorgung von Schwerbrandverletzten. 

Deshalb werden wir uns mal allgemein mit Verbrennungen als auch speziell mit den einhergehenden A- und B-Problematiken beschäftigen. Wann spricht man denn wirklich von einem „richtigen“ Inhalationstrauma? Wie konsequent ist das Dogma der Intubationspflicht und wie war das nochmal mit dem Kühlen?

Also verwandelt euren RTW in ein türkisches Dampfbad und genießt den ersten Teil dieser Serie! 

Quellen

Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin

https://verbrennungsmedizin.de/brandverletztenzentren

awmf Leitlinie “Behandlung thermischer Verletzungen des Erwachsenen“

https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/044-001l_S2k_Behandlung-thermischer-Verletzungen-des-Erwachsenen_2021-07.pdf

awmf Leitlinie „zur Behandlung thermischer Verletzungen im Kindesalter (Verbrennung, Verbrühung)“

https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/006-128l_S2K_Thermische_Verletzungen_Kinder_2015-04-abgelaufen.pdf

Ninja Rules Teil 2

Auch in unserem zweiten Teil präsentieren wir Tipps und Tricks, die oft unerwartet einfach sind.

Es geht nicht darum sich was zu trauen, auch nicht darum alles zu beherrschen oder alles zu können. Wir denken oft so unglaublich kompliziert und faseln irgendwas von Risiko, Teamressourcen, High Performance, dringender Notfall, Blaulichtwasser, etc.

Rettungsdienst ist ein Mannschaftssport, vergleichbar mit Fußball, es geht darum sich einzubringen, den Ball zu passen, auch mal die eigene Position zu verlassen, die Vorlage zu spielen und das Ding rein zu machen. Es zählt das Tor egal wer es schießt.

Man braucht sich nur um zu schauen und findet jenseits vom Fußball zahllose Analogien, von denen man lernen kann.

Würde ein Pilot abheben ohne vorher seine Checkliste durchgegangen zu sein?

Welche Gedanken würde sich wohl ein Bergsteiger machen, bevor er zu Gipfelbesteigung aufbricht?

Würde ein Ganove, der vor dem Juweliergeschäft auf seine Kollegen wartet, den Motor seines Fluchtfahrzeuges abstellen?

Und warum darf ich meine herzkranke Oma eigentlich nicht mit in die Achterbahn nehmen?

Viel Spaß!

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Ninja Rules Teil 2 (Audioversion)

Auch in unserem zweiten Teil präsentieren wir Tipps und Tricks, die oft unerwartet einfach sind.

Es geht nicht darum sich was zu trauen, auch nicht darum alles zu beherrschen oder alles zu können. Wir denken oft so unglaublich kompliziert und faseln irgendwas von Risiko, Teamressourcen, High Performance, dringender Notfall, Blaulichtwasser, etc.

Rettungsdienst ist ein Mannschaftssport, vergleichbar mit Fußball, es geht darum sich einzubringen, den Ball zu passen, auch mal die eigene Position zu verlassen, die Vorlage zu spielen und das Ding rein zu machen. Es zählt das Tor egal wer es schießt.

Man braucht sich nur um zu schauen und findet jenseits vom Fußball zahllose Analogien, von denen man lernen kann.

Würde ein Pilot abheben ohne vorher seine Checkliste durchgegangen zu sein?

Welche Gedanken würde sich wohl ein Bergsteiger machen, bevor er zu Gipfelbesteigung aufbricht?

Würde ein Ganove, der vor dem Juweliergeschäft auf seine Kollegen wartet, den Motor seines Fluchtfahrzeuges abstellen?

Und warum darf ich meine herzkranke Oma eigentlich nicht mit in die Achterbahn nehmen?

Viel Spaß!

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Ninja Rules Teil 1 (Audioversion)

Ihr erlebt eine Jam-Session auf eine Präsentation, die wir für das Kölner AINS-Kolloquium gehalten haben.

Mark Schieren (HAI 2020) fragte nach unseren „Regeln, Riten und Routinen“ im Notfalleinsatz. Nach 20 Minuten Vortrag waren Frank und ich uns einig, das in dieser Präsentation noch viel mehr steckt.

Wir bewundern Sanitäter wie Notärzte, die vermeintlich mit Leichtigkeit, das Team durch komplexe und chaotische Einsätze hindurch führen, unbeeindruckt von den zahllosen Fallstricken und Möglichkeiten Fehler zu machen.

Scheinbar haben diese Kollegen die Grundprinzipien hinter den Dingen erkannt und potente Regeln für sich abgeleitet.

Das ist jedoch meist ein Ergebnis von viel Erfahrung und auch von so manchem leidvollen Erlebnis.

In dieser und der kommenden Folge, bieten wir euch ein Substrat an „Regeln, Riten und Routinen“, unsere ganz persönlichen „Ninja Rules“.

Denn Erfolg bereitet man vor, so wie kein Ziel ohne Weg ist. Und wenn es ganz dick kommt, beschränken wir uns auf das Wesentliche.

Teil 2 folgt im Februar.

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https://rettungsdienstfm.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_2218.MOV

AINS Kolloquium

https://www.kliniken-koeln.de/Merheim_Anaesthesie_Veranstaltungen_extern.htm

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Ninja Rules Teil 1

Ihr erlebt eine Jam-Session auf eine Präsentation, die wir für das Kölner AINS-Kolloquium gehalten haben.

Mark Schieren (HAI 2020) fragte nach unseren „Regeln, Riten und Routinen“ im Notfalleinsatz. Nach 20 Minuten Vortrag waren Frank und ich uns einig, das in dieser Präsentation noch viel mehr steckt.

Wir bewundern Sanitäter wie Notärzte, die vermeintlich mit Leichtigkeit, das Team durch komplexe und chaotische Einsätze hindurch führen, unbeeindruckt von den zahllosen Fallstricken und Möglichkeiten Fehler zu machen.

Scheinbar haben diese Kollegen die Grundprinzipien hinter den Dingen erkannt und potente Regeln für sich abgeleitet.

Das ist jedoch meist ein Ergebnis von viel Erfahrung und auch von so manchem leidvollen Erlebnis.

In dieser und der kommenden Folge, bieten wir euch ein Substrat an „Regeln, Riten und Routinen“, unsere ganz persönlichen „Ninja Rules“.

Denn Erfolg bereitet man vor, so wie kein Ziel ohne Weg ist. Und wenn es ganz dick kommt, beschränken wir uns auf das Wesentliche.

Teil 2 folgt im Februar.

AINS Kolloquium

https://www.kliniken-koeln.de/Merheim_Anaesthesie_Veranstaltungen_extern.htm

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Urapidil ?

Under Pressure – Urap(i)dil oder der Corpus Delicti vieler Synkopen

„Boah, da bekomm ich Blutdruck, wenn ich das sehe!“ Etwa so wird sich wohl Frank in der neuen Folge gefühlt haben, als Julius live bei Frau Müller war und den Wilden Westen hat wieder aufleben lassen.

Diesmal geht es darum, warum es keine gute Idee ist die Alte Schule mit Nitrospray und „Urapdil“ weiter leben zu lassen, wenn ein zu hoher Blutdruck in Form von Frau Müller im Raum steht. Hinzukommend erklärt Frank, was es eigentlich mit der Kontraindikation der Aortenisthmusstenose auf sich hat.

Julius freut das, denn er kann in diesem Hinblick wieder seinem Frust über zu seltenes Auskultieren Luft machen. Ebenso geben beide Tipps und Tricks, wie man Notärzte und Kollegen zwischenzeitlich bespaßen kann, damit nicht doch noch Frau Müller nicht nur vom Glauben sondern auch vom Druck abfällt.

Aber mal im Ernst: Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen einer hypertensiven Entgleisung und einem hypertensiven Notfall? Was ist eine hypertensive Dringlichkeit? Muss man denn immer den Blutdruck senken oder macht es manchmal auch Sinn den Blutdruck einfach mal so zu belassen, wie er ist?

Eine ganze Ampulle voller Fragen, Überlegungen und Antworten!

von L

Quellen

ESC Council on hypertension position document on the management of hypertensive emergencies

https://academic.oup.com/ehjcvp/article/5/1/37/5079054

ESC /ESH Pocket Guidelines – Management der arteriellen Hyptertonie, Version 2018

Urapidil Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Urapidil

Alpha 1 Adrenozeptor

https://de.wikipedia.org/wiki/%CE%911-Adrenozeptor

5-HT-Rezeptor

https://de.wikipedia.org/wiki/5-HT-Rezeptor

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FOAM what …? (Audioversion)

Das Video wird dir möglicherweise nicht angezeigt. Du findest es auf unserer Homepage.

„Du machst doch einen Podcast…Du weißt doch bestimmt, ob…“ dabei wusste noch vor ein paar Jahren kaum jemand, was ein Podcast ist. 

Frank und Julius waren kürzlich als Referenten zum Akademiekongress der Universitätsmedizin Mannheim eingeladen. Das Thema „Moderne Zugänge zu medizinischen Inhalten“

Eben an Rosa, Grün oder Orange gedacht?

Zugegeben: es fällt einem eher schwer seine Rettungsdienst-Nerd-Denkweise abzulegen. Diesmal geht es aber um andere Zugänge. Früher hat man meist Lehrbücher zu Rate gezogen oder auf erfahrene Kollegen gesetzt. Heute kann man über die modernen Medien (zunehmend auch mit Spaß als nur aus Pflichtgefühl) quasi „nebenher“  Wissen erlangen. Warum eigentlich? Woher kommen die Blogs, Audio- und Videobeiträge? Wer steckt dahinter?

Sobald ein Lehrbuch auf dem Markt ist, ist es quasi schon wieder veraltet. Zeitschriften und Wissenschaftsliteratur stehen hinter Pay-Walls und gute Fortbildungen sind teuer. Aktuelles Fachwissen ist somit nicht für jeden zugänglich. Man muss sich wirklich genau überlegen, wann man sich, wie und in welcher Form weiterbilden will und kann.

Mit Podcasts, Videos & Co jedoch, kann man schnell mal beinahe nebenher interessantes und aktuellstes Wissen konsumieren. An sich also eine tolle Sache und ein guter Ersatz für Printmedien, Buchstaben-Kursen & Co oder?

Als Mike Cadogan 2012, in einem Pub in Dublin, tief in sein Bier blickte und überlegte, wie er die Bewegung, von in der Notfallmedizin Tätigen, für einen „ICEM“ Vortrag, beschreiben könnte, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen, über die sozialen Medien teilten, fand er das Akronym „FOAM“ Free Open Acces Meducation.

FOAM beschreibt eine Bewegung von in der Notfallmedizin und zunehmend auch in allen anderen Bereichen der Medizin Tätigen, die für alle, die am Patienten tätig werden, hochwertiges Wissen Erfahrungen und Lerninhalte zur Verfügung stellen.

Dabei handeln die Akteure in der FOAM Bewegung durchaus aus unterschiedlichster Motivation heraus.

Für die einen ist es eine Freude sich mit wissenschaftlichen Inhalten zu beschäftigen, andere treibt ein journalistisches Interesse, wieder andere möchten Veränderung herbeiführen, manche erarbeiten Inhalte zunächst für sich selbst. Allen gemein ist jedoch das sie das was sie tun und schaffen, was sie motiviert und begeistert, mit der Gemeinschaft der in der Medizin Tätigen teilen. FOAM ist somit Kommunikation und Diskurs von Fachthemen und zwar für alle frei zugänglich.

Da Frank verhindert war, musste Julius den Vortrag im Mannheimer Rosengarten alleine halten. Damit Frank aber auch zu Wort kommt, spielen euch die beiden den Vortrag als Videospräsentation nach.

Hierbei lernt ihr die FOAM-Bewegung kennen, erfahrt warum Frank und Julius dieser eher zufällig angehörgen und wie ihr FOAM als wertvolle Ressource in euer eigenes Lernen integrieren könnt.

Viel Spaß!

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FOAM what …?

„Du machst doch einen Podcast…Du weißt doch bestimmt, ob…“ dabei wusste noch vor ein paar Jahren kaum jemand, was ein Podcast ist. 

Frank und Julius waren kürzlich als Referenten zum Akademiekongress der Universitätsmedizin Mannheim eingeladen. Das Thema „Moderne Zugänge zu medizinischen Inhalten“

Eben an Rosa, Grün oder Orange gedacht?

Zugegeben: es fällt einem eher schwer seine Rettungsdienst-Nerd-Denkweise abzulegen. Diesmal geht es aber um andere Zugänge. Früher hat man meist Lehrbücher zu Rate gezogen oder auf erfahrene Kollegen gesetzt. Heute kann man über die modernen Medien (zunehmend auch mit Spaß als nur aus Pflichtgefühl) quasi „nebenher“  Wissen erlangen. Warum eigentlich? Woher kommen die Blogs, Audio- und Videobeiträge? Wer steckt dahinter?

Sobald ein Lehrbuch auf dem Markt ist, ist es quasi schon wieder veraltet. Zeitschriften und Wissenschaftsliteratur stehen hinter Pay-Walls und gute Fortbildungen sind teuer. Aktuelles Fachwissen ist somit nicht für jeden zugänglich. Man muss sich wirklich genau überlegen, wann man sich, wie und in welcher Form weiterbilden will und kann.

Mit Podcasts, Videos & Co jedoch, kann man schnell mal beinahe nebenher interessantes und aktuellstes Wissen konsumieren. An sich also eine tolle Sache und ein guter Ersatz für Printmedien, Buchstaben-Kursen & Co oder?

Als Mike Cadogan 2012, in einem Pub in Dublin, tief in sein Bier blickte und überlegte, wie er die Bewegung, von in der Notfallmedizin Tätigen, für einen „ICEM“ Vortrag, beschreiben könnte, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen, über die sozialen Medien teilten, fand er das Akronym „FOAM“ Free Open Acces Meducation.

FOAM beschreibt eine Bewegung von in der Notfallmedizin und zunehmend auch in allen anderen Bereichen der Medizin Tätigen, die für alle, die am Patienten tätig werden, hochwertiges Wissen Erfahrungen und Lerninhalte zur Verfügung stellen.

Dabei handeln die Akteure in der FOAM Bewegung durchaus aus unterschiedlichster Motivation heraus.

Für die einen ist es eine Freude sich mit wissenschaftlichen Inhalten zu beschäftigen, andere treibt ein journalistisches Interesse, wieder andere möchten Veränderung herbeiführen, manche erarbeiten Inhalte zunächst für sich selbst. Allen gemein ist jedoch das sie das was sie tun und schaffen, was sie motiviert und begeistert, mit der Gemeinschaft der in der Medizin Tätigen teilen. FOAM ist somit Kommunikation und Diskurs von Fachthemen und zwar für alle frei zugänglich.

Da Frank verhindert war, musste Julius den Vortrag im Mannheimer Rosengarten alleine halten. Damit Frank aber auch zu Wort kommt, spielen euch die beiden den Vortrag als Videospräsentation nach.

Hierbei lernt ihr die FOAM-Bewegung kennen, erfahrt warum Frank und Julius dieser eher zufällig angehörgen und wie ihr FOAM als wertvolle Ressource in euer eigenes Lernen integrieren könnt.

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Ertrinken Teil 2

Endlich geht es weiter mit unserem Thema „Ertrinken“ und hoffen, dass ihr weiterhin durstig auf Wissen seid!

In Teil 2 erwarten euch viele spannende Fakten und Überlegungen hinsichtlich der möglichen Buchstabenproblematiken, die mit einem Ertrinkungsunfall einhergehen können. Zudem stellen wir uns u.a. die Fragen, in welcher Achse man eigentlich Patienten am besten aus dem Wasser retten und wie man diese allgemein sinnvoll transportieren sollte. Aber nicht nur das „Wie“ wird behandelt, sondern auch das „Warum“. Denn wer denkt denn wirklich im Eifer des Gefechtes an die Ursache, warum ein Ertrinkungsunfall geschieht? Krampfanfälle, Stürze, etc.; sie alle birgen Ursachen, weshalb ein Patient sprichwörtlich baden gehen kann. Und was benötigt der Patient nach einer Rettung mit am meisten? Richtig: Luft und einen (Wärme-)Burrito! Ob solche Patienten Kandidaten für eine ECMO wären und eins auf die 12 (Ableitungen) bekommen sollten…?

Quellen

British Journal of Anaesthesia 1997; 79: 214–225
Immersion, near-drowning and drowning
F. ST C. GOLDEN, M. J. TIPTON AND R. C. SCOTT

https://www.researchgate.net/publication/13880424_Immersion_near-drowning_and_drowning

Resuscitation 84 (2013) e31– e32
Letter to the Editor
Drowning: guidelines extant, evidence-based risk for rescuers?

https://www.resuscitationjournal.com/article/S0300-9572(12)00826-X/fulltext

The Water Incident Database (WAID) 2012 to 2019: A Systematic Evaluation
of the Documenting of UK Drownings
Samuel Hills
Bournemouth University
Matthew Hobbs
University of Canterbury
Michael Tipton
University of Portsmouth
Martin Barwood
(M.Barwood@leedstrinity.ac.uk)
Leeds Trinity University

https://www.researchsquare.com/article/rs-602220/v1

https://www.dlrg.de/informieren/die-dlrg/presse/statistik-ertrinken/


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Ertrinken Teil 1

Schere, Stein,… Brunnen? Was soll das?

Ertrinken scheint kein häufiges Notfallbild darzustellen. Überhaupt denkt man beim Thema Ertrinken an ferne Gewässer und Küstengebiete.

Wenn man sich jedoch in seinem Umfeld umhört, stellt man schnell fest, dass jeder, nicht nur eine Geschichte berichten kann, von einem Freund, einem Angehörigen oder von sich selbst, bei der es sich um einen Ertrinkungsnotfall gehandelt hat.

Die Flutkatastrophe im Ahrtal, im Juli diesen Jahres mit 133 Toten hat uns in schockierender Weise vor Augen geführt, wie schnell und unvermittelt, auch hierzulande, die eigene Existenzgrundlage und sogar das Leben selbst, einfach weggespült werden kann.

Laut WHO ertrinken Weltweit jährlich 372.000 Menschen, davon 37.000 in europäischen Regionen.

Als Todesursache, trifft Ertrinken vor allem Länder mit geringem und mittlerem Einkommen aber vor allem Kinder, bei den 5 bis 14 Jährigen ist es die Zweit häufigste Todesursache.  

Und wenn man in die Statistiken schaut, so stellt man sich unvermittelt die Frage ob die 22.200 Flüchtlinge die seit 2014 im Mittelmeer ertrunken sind auch in den Zahlen abgebildet sind.

Es würde nicht verwundern, wenn dies nicht der Fall wäre, denn Ertrinken ist ein leiser und einsamer Tod. Unbemerkt und langsam verschwindet man einfach von der Oberfläche.

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Eine überzeugende Interpretation der Kälte Schock Reaktion