Ertrinken Teil 2

Endlich geht es weiter mit unserem Thema „Ertrinken“ und hoffen, dass ihr weiterhin durstig auf Wissen seid!

In Teil 2 erwarten euch viele spannende Fakten und Überlegungen hinsichtlich der möglichen Buchstabenproblematiken, die mit einem Ertrinkungsunfall einhergehen können. Zudem stellen wir uns u.a. die Fragen, in welcher Achse man eigentlich Patienten am besten aus dem Wasser retten und wie man diese allgemein sinnvoll transportieren sollte. Aber nicht nur das „Wie“ wird behandelt, sondern auch das „Warum“. Denn wer denkt denn wirklich im Eifer des Gefechtes an die Ursache, warum ein Ertrinkungsunfall geschieht? Krampfanfälle, Stürze, etc.; sie alle birgen Ursachen, weshalb ein Patient sprichwörtlich baden gehen kann. Und was benötigt der Patient nach einer Rettung mit am meisten? Richtig: Luft und einen (Wärme-)Burrito! Ob solche Patienten Kandidaten für eine ECMO wären und eins auf die 12 (Ableitungen) bekommen sollten…?

Quellen

British Journal of Anaesthesia 1997; 79: 214–225
Immersion, near-drowning and drowning
F. ST C. GOLDEN, M. J. TIPTON AND R. C. SCOTT

https://www.researchgate.net/publication/13880424_Immersion_near-drowning_and_drowning

Resuscitation 84 (2013) e31– e32
Letter to the Editor
Drowning: guidelines extant, evidence-based risk for rescuers?

https://www.resuscitationjournal.com/article/S0300-9572(12)00826-X/fulltext

The Water Incident Database (WAID) 2012 to 2019: A Systematic Evaluation
of the Documenting of UK Drownings
Samuel Hills
Bournemouth University
Matthew Hobbs
University of Canterbury
Michael Tipton
University of Portsmouth
Martin Barwood
(M.Barwood@leedstrinity.ac.uk)
Leeds Trinity University

https://www.researchsquare.com/article/rs-602220/v1

https://www.dlrg.de/informieren/die-dlrg/presse/statistik-ertrinken/


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Ertrinken Teil 1

Schere, Stein,… Brunnen? Was soll das?

Ertrinken scheint kein häufiges Notfallbild darzustellen. Überhaupt denkt man beim Thema Ertrinken an ferne Gewässer und Küstengebiete.

Wenn man sich jedoch in seinem Umfeld umhört, stellt man schnell fest, dass jeder, nicht nur eine Geschichte berichten kann, von einem Freund, einem Angehörigen oder von sich selbst, bei der es sich um einen Ertrinkungsnotfall gehandelt hat.

Die Flutkatastrophe im Ahrtal, im Juli diesen Jahres mit 133 Toten hat uns in schockierender Weise vor Augen geführt, wie schnell und unvermittelt, auch hierzulande, die eigene Existenzgrundlage und sogar das Leben selbst, einfach weggespült werden kann.

Laut WHO ertrinken Weltweit jährlich 372.000 Menschen, davon 37.000 in europäischen Regionen.

Als Todesursache, trifft Ertrinken vor allem Länder mit geringem und mittlerem Einkommen aber vor allem Kinder, bei den 5 bis 14 Jährigen ist es die Zweit häufigste Todesursache.  

Und wenn man in die Statistiken schaut, so stellt man sich unvermittelt die Frage ob die 22.200 Flüchtlinge die seit 2014 im Mittelmeer ertrunken sind auch in den Zahlen abgebildet sind.

Es würde nicht verwundern, wenn dies nicht der Fall wäre, denn Ertrinken ist ein leiser und einsamer Tod. Unbemerkt und langsam verschwindet man einfach von der Oberfläche.

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Eine überzeugende Interpretation der Kälte Schock Reaktion

Rettungsdienst FM – Karriere

Vom Rettungsingeneur zum BayZBE

Max Zeuch zu Gast

In unserer Folge zum 100 Jährigen Jubiläum der Bergwacht, konnten wir Max bereits als engagiertes Mitglied der Bergwacht kennenlernen.

In dieser Episode berichtet Max von seinem Studium zum Rettungsingenieur, an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg.

Sicherlich eine attraktive Möglichkeit, für alle die sich fragen, was denn sonst noch so an beruflicher Weiterentwicklung im Rettungsdienst möglich ist. Das Studium des Rettungsingenieurwesens ist breit gefächert und öffnet Türen in Bereiche, die man vielleicht zuvor nicht im Blick hatte.

Max führte seine Bachelor-Arbeit zu seinem heutigen Arbeitgeber, dem „Bayrischen Zentrum für besondere Einsatzlagen“.

Was es mit diesem Zentrum auf sich hat und welche besonderen Einsatzlagen gemeint sind, dass erfahrt ihr in dieser Folge.

Quellen

https://www.haw-hamburg.de/studium/studiengaenge-a-z/studiengaenge-detail/course/courses/show/rettungsingenieurwesen/Studieninteressierte/

https://de.wikipedia.org/wiki/Rettungsingenieurwesen

http://www.rescue-engineers.de/

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In der Hitze der Nacht – Hyperthermie

Seid ihr auch in den letzten Tagen und Wochen einfach nur dahingeschmolzen? Mit vielen schweißtreibenden Wortspielen, die einem beim Hören die Ohren glühen lassen, melden wir uns pünktlich mit dem Thema Hyperthermie und hitzeassoziierten Krankheitsbildern zurück. 

Die immer häufiger werdenden Hitzewellen in Deutschland sind nicht nur Thema für Fridays for Future, sondern auch ein wichtiges Thema für unseren Beruf. Die Anzahl der Einsätze mit hyperthermischer Ursache erscheint erstmal gering, oder? Betrachtet man jedoch z.B. Einsätze mit älteren Patienten, die im Rahmen des demographischen Wandels zunehmen werden, so erscheint die Häufigkeit an Hyperthermie bedingten Einsätzen gar nicht mehr so gering; im Gegenteil.

Während Frank in dieser Folge wieder seine Hot Topics der Physiologie und Physik auspackt, schweift Julius gedanklich in die Badewelt ab. Das ist aber gar nicht mal so verkehrt, denn wer sich an die beiden Folgen zur Hypothermie erinnern kann, wird bereits wissen, dass das Thema Temperatur in Verbindung mit unserem Körper ein ziemlich komplexes, aber auch ein gleichzeitig sehr wichtiges und spannendes Thema ist!

Was geschieht denn im Körper, wenn einem die Hitze zu Kopfe steigt? Welche Gefahren drohen explizit bei hyperthermischen Einsätzen? Und vor allem die Frage aller Fragen: was tun, wenn (…)? Das und vieles mehr erfahrt ihr in dieser Folge.

Achja, noch etwas! An dieser Stelle soll der Mythos ganz offiziell gebannt werden: Medikamente wie Paracetamol, Ibuprofen oder Metamizol helfen nicht bei Hitze induzierter Hyperthermie!!! Gerngeschehen 🙂

Geschockt? Wer vorher noch ein Cool down braucht, kann sich auch erst noch(mal) die beiden Folgen über Hypothermie anhören – Viel Spaß!

Quellen:

https://www.erc.edu/

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Hitzebedingte Gesundheitsstörungen in der hausärztlichen Praxis. AWMF-Leitlinien-Nr. 053-052. S1, Stand 2020. www.awmf.org

https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/053-052.html

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM). Arbeit unter klimatischer Belastung: Hitze. AWMF-Leitlinien-Nr. 002-039. S1, Stand 2012 (abgelaufen). www.awmf.org

https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/002-039.html

https://www.amboss.com/de/wissen/Hitzschlag_und_Sonnenstich_-_AMBOSS-SOP

Inspiriert und Abgeschweift:

HAI 2020 digital – Update 4

Das finale Update mit Mark zum HAI 2020.

Warum Claudia Schiffer nicht kommen kann, aber Heidi vielleicht…

Unerwartete Details erwarten euch!

Wir verlosen Karten für den HAI 2020!

Die Gewinner erhalten Zugang zu allen drei Kongresstagen und können ein halbes Jahr lang alle Beiträge anschauen und dabei CME-Punkte sammeln.

Wenn ihr eine Karte gewinnen möchtet unterstützt uns mit einer Rezension auf iTunes, Facebook, Twitter oder wo auch immer.

Schickt uns bis zum 16.09.20 einen Screenshot an mail@rettungsdienstfm.de

Die drei Rezensionen, die wir am Lustigsten und Kreativsten finden, erhalten je eine Karte für den HAI 2020!

HAI 2020 digital – Update 3

Wir sprechen wieder mit Mark Schieren, dem wissenschaftlichen Koordinator des HAI 2020.

Mark führt uns durch das Programm der drei Kongresstage.

Mit kleinen Appetithäppchen aus zahlreichen Vorträgen macht er Lust auf die digitale Variante des HAI.

Es wird für jeden etwas dabei sein und die meisten werden keine Mühe haben, sich über die ganze Kongressdauer hinweg spannende Themen auszusuchen.

Das Programm ist online und eine Anmeldung ist inzwischen möglich!

http://www.hai2020.de/index.php

Hört euch auch die vorherigen Updates an.

HAI 2020 digital – Update 2

Mark Schieren ist wieder zu Gast bei Rettungsdienst FM.

Noch vor wenigen Wochen haben wir gehofft der „Hauptstadtkongress der DGAI für Anästhesiologie und Intensivtherapie 2020“ könne vielleicht doch stattfinden.

Die Corona-Pandemie fordert auch hier ihren Tribut und die Organisatoren des HAI 2020 sahen sich gezwungen den Kongress in seiner Präsenzform abzusagen.

Umso erfreulicher kam die Ankündigung bei uns an, den Kongress nun in die digitale Form zu transformieren! Nach dem Motto: wenn wir die Teilnehmer schon nicht zum HAI nach Berlin holen können, dann kommt der HAI eben zu den Teilnehmern nach Hause.

Und die Vorsätze klingen durchaus vollmundig und lassen gespannt aufhorchen:

HAI 2020 goes digital!
• 3 Tage
• 2 Programmstränge
• 69 Vorträge
• 31 Sitzungen
• CME-zertifiziert
• On-Demand verfügbar!

Einen dreitägigen Kongress im Internet abzuhalten ist ein bemerkenswertes Vorhaben und Mark erklärt uns, wie wir uns das vorstellen können und was uns erwarten wird.

So viel sei gesagt: es wird spannend und man bekommt Lust auf mehr!

Do., 24. Sept. 2020 – Sa., 26. Sept. 2020

www.hai2020.de

HAI 2020 Berlin – Update

Hauptstadtkongress der DGAI

Aktuelles zum Hauptstadtkongress der DGAI für Anästhesiologie und Intensivtherapie

Wir feiern ein Wiederhören mit Mark Schieren!

Mark präsentiert Neuigkeiten vom HAI 2020. Wir erfahren von einer geplanten FOAM-Session.

Der Arbeitstitel der interaktiven Live-Session lautet:

„Zukünftig unverzichtbar im Rettungsdienst!?“

So viel sei noch verraten: moderiert wird die Session von namhaften FOAM-Vertetern:

Philipp Gotthardt – NERDfallmedizin

Björn Hossfeld – News Papers

Throben Doll – pin-up-docs – don’t panic

http://www.hai2020.de/index.php

https://nerdfallmedizin.blog/

https://news-papers.eu/

https://pin-up-docs.de/

NOW TO GO meets FOAM

Am 23.05.20 waren wir eingeladen, gemeinsam mit den PinUpDocs, Janosch Dahmen-Berliner Feuerwehr, Michael Stanley-das FOAM und den Rettungsaffen, einen Vortrag bei NOW TO GO zu halten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Ihr findet alle Vorträge bei den Pin-Up-Docs

die Beteiligten:

https://now.medizintogo.de/

https://twitter.com/janoschdahmen?lang=de

https://dierettungsaffen.com/

https://pin-up-docs.de/

Broken Bones

Versorgung frakturierter Extremitäten

– Interview mit Patrick Thomé –

Was sind sichere und was sind unsichere Frakturzeichen?

Wann muss reponiert werden und wann darf darauf verzichtet werden? Welche Schiene eignet sich wofür und wie wird diese verwendet?

Was hat es mit der Weichteilsituation auf sich und welche Therapieform ist die richtige?

All diese und weitere Fragen klären wir im Gespräch mit Patrick Thomé.

Patrick war viele Jahre als Rettungssanitäter tätig, heute engagiert er sich als Notarzt und ist angehender Facharzt für Chirurgie.

Teil 2 folgt am 15. November